Die Spittelkirche in Komotau - Bekannte Bauten im Komotauer Land

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Die Spittelkirche in Komotau

Kirchen + Synagoge in Komotau
Die Heiliggeistkirche
oder Spittelkirche in Komotau

aus dem Komotauer Jahrbuch 1997

An dem Platz, an dem heute die Spittelkirche steht, befand sich ehedem ein Oratorium (Gebetsraum) für die Spitalpfründner. Die Heiliggeistkirche hat ein hohes Alter. Im Jahre 1598 brannte sie ab. An ihrer Stelle bauten die Protestanten ein Kirchlein, das aber 1638 und 1642 wiederum ein Raub der Flammen wurde. Nach der Rekatholisierung Komotaus war bei dieser Kirche  1677 eine Messenstiftung. Im Jahre 1677 vernichtete sie abermals ein Brand. Der Stadtrat, als Patron, errichtete daraufhin einen Neubau. Seit 1782 erfolgte regelmäßig die Anstellung eines geistlichen Spitaladministrators.
Unter den Inventarstücken befindet sich ein wertvolles Pacificale *, welches um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein in Bosnien missionierender Franziskaner der Kirche schenkte. In der Gruft ist niemand beigesetzt.

* Pacificale (lat.) ist eine Paxtafel  = reichverzierte Kußtafel, früher zur Weitergabe des liturgischen Friedenskusses in der Messe genutzt.

Das alte protestanische Kirchlein, welches sich nur durch einen Glockenturm von einem Privathaus unterscheidet, wurde 1857 gottesdienstlichen Zwecken übergeben. Im Jahre 1900 erbaute man die prächtige neugotische Gustav Adolf Kirche am Stadtpark.
Heute dient die Kirche der russisch- orthodoxen Gemeinde als Gotteshaus.



Hochaltar und Kanzel
2007: Der Altarraum
2007: Russisch orthodox gestalteter Innenraum
2007: Spittelkirche
2007: Der Emporenaufgang
 
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