Der Jesuitenhof in Komotau - Bekannte Bauten im Komotauer Land

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Der Jesuitenhof in Komotau

Diverse Bauwerke
Der Jesuitenhof Komotau nach einer Bleistiftzeichnung von Johann Jira (1887)
Der Jesuitenhof in Komotau
Nach einem Bericht von Gerhard Steiner
Komotauer Zeitung 9/ 1993
Als Georg Popel von Lobkowitz die Jesuiten in den Jahren 1588/89 nach Komotau holte, regelte er auch deren Einkünfte; diese waren außerordentlich hoch. Viele Adlige verloren nach der Schlacht am Weißen Berge ( 8.11.1620) ihren Besitz, der dem Fiskus verfiel. So kamen viele Besitztümer an die Jesuiten u.a. das Jesuitenheim, der Jesuitenhof, der Meierhof in Michanitz und die Herrschaften Weschnitz und Welmschloß. Diese Güter waren abgaben- und steuerfrei.
Unser Jesuitenhof lag im Winkel der Leipziger Straße und auf dem Weg zur späteren Landwehrkaserne und Papierfabrik Gelinek. Dort, wo die Schieferstraße entstand. Es war ein Meierhof mit Stallungen und Scheunen und zwei Häuschen für die Bediensteten. Beim großen Brand des Einkehrhauses "Grüner Baum" im Jahre 1838 wurden auch die Gebäude des Meierhofes stark beschädigt. Sie sind später neu erstanden. Er bestand noch bis zur Vertreibung, wenn auch stark zweckentfremdet. Links vom Eingang das Fahrradgeschäft Tautermann.
In den quergestellten Gebäuden des Hofes befand sich die Autowerkstatt der Firmen Totzauer & Reiniger. Es waren die ehemaligen Scheunen. Heute ist der Jesuitenhof nur Erinnerung- nichts steht mehr von ihm.


Der Jesuitenhof
 
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